Welttag für menschenwürdige Arbeit: die ALEBA fordert grundlegende Rechte für wesentliche Beschäftigte  

Am 7. Oktober feiern wir den Welttag für menschenwürdige Arbeit. Die ALEBA hat in Zusammenarbeit mit der UNI Global Union (www.uniglobalunion.org) das Thema “EssentialRights for Essential Worker” gewählt.

Eine gerechte Wirtschaftsordnung nach der Pandemie ist nur dann möglich, wenn die Arbeit in systemrelevanten Berufen und die Bedürfnisse der hier Beschäftigten einer grundlegenden Neubewertung unterzogen werden.

Im Großherzogtum Luxemburg, werden viele der Beschäftigten in diesen systemrelevanten Berufen, die das Funktionieren unserer Gesellschaften während der Pandemie gewährleisteten, kaum beachtet oder sind unterbezahlt oder haben keinen sicheren Arbeitsvertrag. Sie stellen sicher, dass kranke und ältere Menschen gepflegt werden, dass unsere Gesellschaften mit Nahrungsmitteln versorgt werden, und sie sorgen für die Sicherheit und Sauberkeit in unseren Krankenhäusern, Flughäfen und anderen öffentlichen Räumen. Andere unverzichtbare Arbeitskräfte tragen Post und Pakete aus und gewährleisten den unverzichtbaren Zugang zu Finanzdiensten.

Am Welttag für menschenwürdige Arbeit verlangen die ALEBA und Gewerkschaften in der ganzen Welt “eine neue Normalität” für die Beschäftigten in systemrelevanten Berufen. Menschenwürdige Jobs bedeutet, dass Arbeitgeber in der ganzen Welt die grundlegenden Rechte der Arbeitskräfte anerkennen: angemessene Entlohnung, sichere Arbeitsplätze, Gewerkschaftsvertretung und ein entsprechender Sonderstatus in Krisenzeiten.