Solidaritätsaktionen zur Unterstützung der Flutopfer

Vor dem Hintergrund der jüngsten Naturkatastrophen in der Großregion möchte die ALEBA die Personalvertretungen und alle Beschäftigten sensibilisieren, wie wichtig es ist,  Solidarität mit den Betroffenen zu haben. Jede kleine Aktion oder Unterstützung ist daher wichtig.

Was können Sie auf Ihrem Niveau tun?

Im Folgenden finden Sie zwei konkrete Beispiele für Solidaritätsaktionen, welche durch Einzelinitiativen unserer Delegierten in die Wege geleitet wurden. Die erste wurde von Michel-François Renette gestartet, die zweite von den Mitarbeitern von Hauck & Aufhäuser.

Michel-François Renette, Arbeitnehmervertreter: “Solidarität ist in diesen schwierigen Zeiten unerlässlich”

Michel-François Renette organisierte in den ersten Stunden nach den Überschwemmungen Sammlungen von Lebensmitteln, Material und Kleidung, um diese in den Regionen Echternach in Luxemburg und Verviers-Liège in Belgien zu verteilen.

Während der drei Tage erhielten viele Familien das Nötigste zum Überleben.

Vor allem aber brachte er aber den Betroffenen seelischen Beistand und menschliche Wärme: Sie fühlten sich in dieser schweren Zeit nicht allein gelassen.

“Solidarität ist in diesen schwierigen Zeiten unverzichtbar, und ich danke allen, die uns geholfen haben und helfen werden, von ganzem Herzen. Der Wiederaufbau ist gigantisch, und es wird einige Zeit dauern, bis wir zum normalen Leben zurückkehren. Unsere Bemühungen, den betroffenen Familien zu helfen, gehen weiter, und jede zusätzliche Hilfe ist willkommen”.

 Mitarbeiter der Hauck & Aufhäuser: “Wir wollten ganz bewusst keine Sachen sammeln, sondern diese direkt anschaffen und an Betroffene ausliefern.“

Der Hauck & Aufhäuser Konzern mit Hauptsitz in Frankfurt hat unverzüglich nach Eintreffen der Katastrophe einen hohen Spendenbeitrag an die zentrale bundesweite Fluthilfe in Deutschland gespendet.

 „Dies nahmen wir mit unseren 3 Betrieben hier in Munsbach zum Anlass am 19.07.21 in einem schnell gebildeten Arbeitskreis aus Mitgliedern des Betriebsrates, HR und der IT einen internen Krisenstab zu bilden, mit dem Ziel eine schnelle Direkthilfe an betroffene Kollegen/Innen aus unserem Haus, aber auch für deren Familien, Bekannte und Freunde in die Wege zu leiten.

 Hieraus entstand  die Idee, sofort eine Sachspendenaktion ins Leben zu rufen, mit welcher wir direkt Betroffene durch Anschaffung verlorengegangener, aber in dieser Situation dringend benötigter Artikel helfen wollten. Hierzu sollten insbesondere Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen usw. gehören. Wir wollten bewusst keine Sachen sammeln, sondern diese direkt anschaffen und an Betroffene ausliefern. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen in den betroffenen Orten begrüßten diese die Idee ausdrücklich.

 Spenden sammelten wir über:

  • einen PayPal Money-Pool (ca 20.000 Euro eingesammelt);
  • die Rückgabe von nicht benötigen Chèques-Repas bei HR, die wir zu Sodexo zurückgaben. Sodexo hat uns bestätigt, dass Sie die Schecks als Barguthaben erstatten und dann an das Organisationsteam für die Anschaffung von Geräten zur Verfügung stellt (Chèques für ca 15.000 Euro eingesammelt);
  • Bargeldspenden (ca. 1.000 Euro);

Insgesamt konnten am Standort Munsbach 55.000 Euro Spendengelder eingesammelt werden.

Schwerpunkt unserer Einsätze waren die Gemeinden rund um Kordel, Ehrang, Ralingen, Wintersdorf, Langsur etc.

Bereits eine Woche nach Start der Aktion wurden ca. 100 Haushaltsgeräte durch unsere Mitarbeiter direkt an die Betroffenen ausgeliefert.

Die meisten Opfer wurden direkt über Mitarbeiter von Hauck & Aufhäuser angesprochen und an uns gemeldet.

Wir bedanken uns bei unserer fantastischen Belegschaft für die großartige Unterstützung, aber auch für den Support der Verantwortlichen von H&A.“

 Wir laden Sie ein, auch solch eine Initiative ins Leben zu rufen, sich daran zu beteiligen und sie unterstützen. Wenn auch Sie Maßnahmen zur Katastrophenhilfe ergreifen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Initiative auf unserer Website zu veröffentlichen.