Sozialplan bei der Catella Bank: die Lügen der Ogbl-Lcgb-Gewerkschaft

Als führende Gewerkschaft im luxemburgischen Finanzsektor möchte die ALEBA, auf die zahlreichen Lügen der Ogbl-Lcgb bezüglich der Ausweitung des Sozialplans bei der Catella Bank S.A. reagieren.

 Ein einstimmiger Antrag der Mitarbeiterzur Verlängerung des Sozialplans, welcher von allen unterstützt wurde

Zur Erinnerung: die ALEBA, Ogbl und Lcgb haben 2018 gemeinsam den Sozialplan bei der Catella Bank S.A. unterzeichnet, welcher am 14. Dezember 2020 auslief.

Kurz vor Ablauf dieser Frist und nach einem einstimmigen internen Referendum, forderten die Personalvertreter und Mitarbeiter der Catella Bank S.A. die drei Gewerkschaften auf, eine Verlängerung des ursprünglichen Sozialplans um 24 Monate zu unterzeichnen. Die Ogbl-Lcgb waren aus unverständlichen Gründen dagegen und daher war es allein die ALEBA, die diese Verlängerung am Montag, dem 7. Dezember 2020, im Interesse und auf Ersuchen der Mitarbeiter endgültig unterzeichnete.

Eine faire Behandlung

Die noch vorhandenen 13 Mitarbeiter und Delegierten forderten tatsächlich diese Erweiterung des Sozialplans in voller Kenntnis der Fakten, anstatt einzeln entlassen zu werden. Sie forderten die gleichen Ausgangsbedingungen wie ihre Kollegen, und bei der ALEBA weigern wir uns, gegen den Willen der Mitarbeiter vorzugehen. Wie vom Präsidenten der Personaldelegation angegeben:

„Die Informationen, welche Ogbl und Lcgb am 11. Dezember gemeinsam mitgeteilt haben, sind nicht korrekt. Die Verlängerung, die wir gerade unterzeichnet haben, entspricht genau dem Sozialplan, den alle Gewerkschaften im Jahr 2018 unterzeichnet haben. Daher gibt es keine Verluste oder Verschlechterungen der Arbeitnehmerrechte. Als Vorsitzender der Delegation befragte ich die Mitarbeiter im Rahmen eines Referendums und alle forderten ausnahmslos die Ausweitung des Sozialplans und dies in voller Kenntnis der Tatsachen.

Wenn wir neue Verhandlungen mit dem Management angestrebt hätten, um weitere bestimmte Vorteile zu erlangen (von der Ogbl-Lcgb gefordert und dies gegen die ursprüngliche Anfrage der Personaldelegation), wäre alles abgelehnt worden und wir hätten dann alle Rechte im Zusammenhang mit dem ersten Sozialplan verloren. Das Gleiche gilt, wenn die Verlängerung des Sozialplans von der ALEBA nicht rechtzeitig bestätigt worden wäre.

Ich finde es auch besonders verantwortungslos und unangemessen, dass wir erst am 23.11.2020 für die Ogbl und am 26.11.2020 für die Lcgb über diese Verweigerung der Unterschrift “wie mit einem Messer unter der Kehle” benachrichtigt wurden (der Sozialplan ist am 15.12.2020 abgelaufen).

Es ist ein unvorstellbares Risiko zum Nachteil der Arbeitnehmer, das meiner Meinung nach nicht die Rolle einer Gewerkschaftsorganisation sein sollte.

Glücklicherweise war die ALEBA da, um uns bis zum Ende des Prozesses zu beraten und zu unterstützen. Ein großes Dankeschön für ihr Professionalismus und ihre Unterstützung!

Auf dieser Grundlage unterstützte die ALEBA die Verlängerung der Gültigkeit dieses Sozialplans bis zum 14. Dezember 2022, da für die ALEBA die Interessen der Mitarbeiter maßgebend ist.

 Keine Verschlechterung der Arbeitnehmerrechte im Vergleich zum ursprünglichen Sozialplan.

Es ist keine Marktpraxis, “Frühabgängern” zu erlauben, vom gesamten Sozialplan zu profitieren. Dies ist eine Lüge der Ogbl-Lcgb.

Seit Catella im Jahr 2018, wurden mehrere Sozialpläne mit der Ogbl-Lcgb (Clearstream, Swedbank, State Street, HSBC, RBC IS, ABLV und Öhman Bank) unterzeichnet. Trotz gewerkschaftlicher Forderungen während der Verhandlungen, wurde diese Bedingung nie aufgenommen.

Es ist daher falsch zu behaupten, dass “diese Aktion einen Präzedenzfall darstellt, welcher negative Folgen für den gesamten Finanzsektor haben wird”, wie die Ogbl-Lcgb angibt. Bei der ALEBA lehnen wir diese Arbeitsweise ab, die darin besteht, Mitarbeiter zu erschrecken.

 Haben Sie den Mut zu Ihrer Meinung zu stehen

Als erfahrene Gewerkschaftsorganisation seit 1918, die jeden Tag vor Ort tätig ist und auf die tatsächlichen Anliegen der Beschäftigten im Finanzsektor eingeht, hat die ALEBA seine Verantwortung erneut übernommen. Die ALEBA lehnt politische Manöver ab, die nicht den Interessen der Arbeitnehmer dienen und die Gewerkschaftsmacht angesichts von Unternehmensführung und Gewerkschaftsorganisationen sogar verzerren, und bedauert die falschen Behauptungen des Ogbl-Lcgb.