Neue Covid-Check-Maßnahmen, ALEBA bleibt bei ihrer Meinung und ruft zur Telearbeit auf

Neue Covid-Check-Maßnahmen, ALEBA bleibt bei ihrer Meinung und ruft zur Telearbeit auf

Gemäss den rezenten Ankündigungen zur Umsetzung von CovidCheck 3G (geimpft, geheilt, getestet), welcher für Unternehmen in Luxemburg bald zur Pflicht wird, bekräftigt die ALEBA ihre Position.

Unsere Sichtweise hat sich nicht geändert: Die Implementierung von CovidCheck in Unternehmen wird sicherlich unumgehbar, wir aber wollen dass dies geschieht, ohne die Interessen ALLER Mitarbeiter zu vernachlässigen: Niemand darf diskriminiert oder stigmatisiert werden, so dass dem Mitarbeiter der keinen gültigen Covid-Check vorlegen kann, eine alternative Lösung angeboten werden muss, welche seine Grundrechte nicht verletzt und dazu noch ohne Gesundheits- oder Betriebsrisiko.

Die Aleba wünscht sich insbesondere, dass alle betroffenen Mitarbeiter freien Zugang zu ihrem Arbeitsplatz haben, im Unternehmen kostenlos geprüft werden und auf keinen Fall entlassen werden können.

Darüber hinaus unterstützt die ALEBA weiterhin Social Distancing, Barriereregeln und das Tragen von Masken, die neben Impfungen und Telearbeit zu den wirksamen Lösungen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus gehören.  Daher ist die Verlängerung der aktuellen Steuer- und Sozialabkommen mit unseren Nachbarländern ebenso wichtig.

In diesem Zusammenhang hofft die ALEBA, dass die Regierungen Luxemburgs und der Grenzländer die Gesetze so schnell wie möglich ändern können, um auch Grenzgängern die Möglichkeit zu geben, bis zu 2 Tage Telearbeit pro Woche ohne steuerliche oder soziale Zwänge zu leisten. Es ist mehr als wichtig, in diese Richtung für das Wohlergehen aller Mitarbeiter zu handeln, die Frustration von Transportproblemen zu reduzieren, den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und sich an die neuen digitalen Möglichkeiten anzupassen.

Viele Mitarbeiter arbeiten seit fast 2 Jahren in Heimarbeit und ermöglichten so den fortlaufenden Betrieb von vielen Unternehmen im Land.  Die Effizienz und Flexibilität der Telearbeit ist somit erwiesen.

Die ALEBA bittet schließlich darum, sich mit der luxemburgischen Regierung treffen zu können, um nach der Gesundheitskrise tragfähige Regelungen zu erarbeiten. Sie fordert die Regierungen auf, Grenzvereinbarungen zu treffen, die den gesellschaftlichen Herausforderungen angemessen sind, wo wie dies in den vielen Vorträgen über die soziale Verantwortung der Unternehmen diskutiert wird.

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2021