Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: die ALEBA setzt sich für die Anerkennung von Burn-out als Berufskrankheit ein

Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz wird von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) organisiert und findet am 28. April statt. Das diesjährige Thema lautet: “Krisen vorhersehen, sich darauf vorbereiten und darauf reagieren – jetzt in robuste Systeme für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz investieren”.

Die ALEBA,  führende Gewerkschaft im Finanzsektor, nutzt die Gelegenheit, um die in ihrem Sozialwahlprogramm 2019 vorgeschlagenen Themen erneut zu thematisieren: “Vorrangiger Schutz für Mitarbeiter, welche sich mit einer Krankheit auseinander setzen müssen” und “Anerkennung von Burn-out im Finanzsektor als Berufskrankheit”. Die Pandemie welche wir derzeit erleben, hat dazu geführt, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einer noch nie dagewesenen Herausforderung im Zusammenhang mit dem Virus und seinen vielfältigen Auswirkungen auf die Arbeitswelt stellen müssen. Zusätzlich zu den veränderten Arbeitsbedingungen haben  psychische Belastung und das hohe Pensum der täglich zu erledigenden Aufgaben bei einigen Mitarbeitern zugenommen, das gleiche gilt ebenso für die täglichen Arbeitsstunden. In einigen Fällen haben  Isolation und  Stress, welche  durch die Krise und die Veränderungen  der Arbeitsorganisation verursacht wurden, zu einer bereits hohen Arbeitsbelastung beigetragen. Dadurch wurde das fragile Gleichgewicht der Arbeitnehmer i Zeit gestört, was zu einer etlichen Anzahl von Burn-outs führte.

Die ALEBA, die dank ihrer 700 Delegierten vor Ort präsent ist, arbeitet an diesem Thema über Kommissionen, welche sich speziell mit verschiedenen Themen befassen, insbesondere mit denen, die mit Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zusammenhängen. Die Gewerkschaft ist über das Leid der betroffenen Mitarbeiter informiert, hört ihnen zu und unterstützt sie, um sie bei einem notwendigen Wiederaufbau zu begleiten. Einer der Schlüssel zur Vermeidung dieser Geißel unserer heutigen Gesellschaft ist die Prävention. Wenn Sie die Warnzeichen kennen und sie erkennen, können Sie eine Eskalation dieser dramatischen Situation vermeiden. Dies ist eine der Aufgaben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzbeauftragten in Ihrem Unternehmen.

An diesem Tag setzt sich die ALEBA mit ihren Delegierten für die Prävention von Burn-out in Unternehmen ein und kämpft für dessen Anerkennung als Berufskrankheit. Diese Anerkennung wird es uns ermöglichen, im Kampf für das Wohlergehen des Mitarbeiters am Arbeitsplatz einen Schritt weiter zu kommen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Zögern Sie nicht, die Koordinierungsabteilung unter coordination@aleba.lu oder unter (00 352) 22 38 28 -1 zu kontaktieren.