ALEBA hat heute über 10.000 Mitglieder und ist bei weitem die größte Gewerkschaft am Finanzplatz Luxemburg.  Unsere Mitglieder haben ihren Wohnsitz in Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland. Jeder kommt mit seinen Fragen und Bedürfnissen und die Aleba hat eine Kommission eingerichtet, die versuchen wird, Antworten zu geben. Diese Kommission hat auch die Aufgabe, die Politiker in den einzelnen Ländern zu informieren, um Projekte voranzutreiben und Gesetzesänderungen zu fordern.

 

FERTIGARBEIT: Was ändert sich am 1. Juli 2022?

Wir erklären Ihnen alles!

Die Pflicht zur Telearbeit fällt ab dem 1. Juli weg, aber die Telearbeit gehört nicht völlig der Vergangenheit an!

Das Abkommen vom 20. Oktober 2020 über Telearbeit definiert zwei Arten von Telearbeit:

Gelegentliche Telearbeit (wenn sie durchgeführt wird, um auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren; oder wenn die Telearbeit im Durchschnitt weniger als 10% der normalen Jahresarbeitszeit des Telearbeiters ausmacht).

Regelmäßige Telearbeit (jede Situation der Telearbeit, die keine gelegentliche Telearbeit ist.

WAS PASSIERT, WENN ICH DIESE QUOTEN ÜBERSCHREITE? Die Frage der sozialen Sicherheit

Ein Arbeitnehmer, der mehr als 25 % seiner Tätigkeit von zu Hause aus ausführt, muss sich bei der Sozialversicherung seines Wohnsitzlandes anmelden, was sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer mit Kosten verbunden ist.

ABLEHNUNG DER TELEARBEIT DURCH DEN ARBEITNEHMER: GRUND FÜR EINE BEENDIGUNG?

Kann mein Arbeitgeber mir die Telearbeit aufzwingen?

Nein, die Ablehnung eines Telearbeitsangebots des Arbeitgebers durch den Arbeitnehmer ist an sich kein Grund für die Kündigung des Arbeitsvertrags. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber wählen die Telearbeitsform frei.
Wenn Sie mehr über die Telearbeitsregelung in Ihrem Land erfahren möchten, kontaktieren Sie uns bitte: [email protected]