EINGEFRORENE LOHNINDEXIERUNG UND VORÜBERGEHENDE ENTSCHÄDIGUNGEN

Das Gesetz welches die Vereinbarungen der rezenten Tripartite untermauert, wurde am Mittwoch, den 15. Juni 2022, verabschiedet. Die Entscheidung ist unwiderruflich: Die nächste Lohnindexierung wird  trotz des starken Widerstands der Gewerkschaften auf April 2023 verschoben.

Vor dem Hintergrund einer galoppierender Inflation, von Spekulation und Unsicherheit, behauptet die ALEBA, dass  die  Initiative einer Energiesteuergutschrift sowie andere Maßnahmen, die den Haushalten helfen sollen mit der Preisexplosion und dem Kaufkraftrückgang fertig zu werden, nach wie vor unzureichend sind. Die Hilfen sind nur einmalig  und vorübergehend und bleiben deswegen im Prinzip weitgehend fragwürdig.

Da diese temporären Maßnahmen nicht fortgesetzt werden, können sie daher auch nicht den Anstieg der Inflation nachhaltig ausgleichen.

Anstelle zu versuchen die Indexierung der Löhne durch vorübergehende soziale Maßnahmen  zu ersetzen, die am Ende der Kette immer noch vom Steuerzahler beglichen werden, sollte eine Reform des Index durch eine Staffelung basierend auf den Einkommensklassen erfolgen.

Die untenstehene ALEBA-Infografik zur Steuergutschrift zeigt Ihnen, wie sich die jetzigen temporären Maßnahmen auf Sie auswirken.

 

 

Roberto MENDOLIA – Präsident der ALEBA