D.A.S. Luxemburg kündigt Streichung von fünfzehn Stellen an

ALEBA wird über Sozialplan verhandeln

Während sie noch immer mit der Banque Hapoalim über einen Sozialplan verhandelt, hat die ALEBA heute Morgen einen neuen Sozialplan angekündigt, der den Finanzplatz betrifft.

Denn D.A.S. Luxemburg, eine seit 40 Jahren auf Rechtsschutz spezialisierte Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Strassen, kündigte an, fünfzehn ihrer Mitarbeiter entlassen zu wollen.

Auch diesmal werden wir unsere Teams (Legal, Koordination und Soziales) mobilisieren, um den vom Stellenabbau aus wirtschaftlichen Gründen betroffenen Arbeitnehmern zu helfen. Diese Arbeitnehmer haben sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, haben ihrer Firma die Treue gehalten, manche von ihnen mehr als 25 Jahre lang, und so für D.A.S. Luxemburg Werte geschaffen. Deshalb besteht die soziale Verantwortung ihres Arbeitgebers heute darin, die Aufstellung eines Sozialplans von hoher Qualität zu akzeptieren“, erklärt Laurent Mertz, Generalsekretär der ALEBA. „Das ist umso wichtiger, als es der Versicherungsbranche in Luxemburg gut geht“, fügt er hinzu.

Die ALEBA engagiert sich als Mehrheitsgewerkschaft des Finanzsektors, für alle betroffenen Arbeitnehmer annehmbare Entlassungsbedingungen auszuhandeln, insbesondere einen beträchtlichen Outplacement-Betrag.

Im Jahr 2017 haben wir fünf Sozialpläne (darunter die Banque Hapoalim) ausgehandelt, von denen etwa 200 Mitarbeiter betroffen waren. 2018 hat gerade erste begonnen und schon werden wir mit einem neuen Sozialplan konfrontiert! Das ist umso unverständlicher, als sich die Arbeitgeberorganisationen des Finanzsektors mit guten, ja sogar sehr guten Ergebnissen schmücken. Oder es ist ganz einfach: Man versucht überall, noch mehr Profit herauszuschlagen, ohne Rücksicht auf die menschlichen „Verluste“, die dabei entstehen!“, bedauert Laurent Mertz. „Ja, der Finanzplatz muss sich neu aufstellen und angesichts der technologischen und rechtlichen Herausforderungen, denen er sich gegenübersieht, neue Lösungen finden. Doch ich habe den Eindruck, dass derzeit von den Unternehmen oft die einfache Lösung der Kostenreduzierung via Personalabbau gewählt wird, um konkurrenzfähig zu bleiben. Doch dies stellt keine adäquate Antwort auf die Probleme des Sektors dar. Wir müssen besser antizipieren und vor allem mehr auf den Ausbau der Kompetenzen der Arbeitnehmer setzen.“

Die ALEBA weist schließlich darauf hin, dass sie sich anschickt, einen neuen Tarifvertrag für die Arbeitnehmer der Versicherungsbranche auszuhandeln.

 

Pressekontakte:

Laurent Mertz, Secrétaire Général (laurent.mertz@kbl-bank.com / +352 621 232 295)

Sandra Carvalho, Head of Communications & Strategy (sandra.carvalho@aleba.lu / +352 671 223 228)