Tarifverträge für Banken und Versicherungsunternehmen: Abschluss der ALEBA

Im Zusammenhang mit den Mitteilungen des OGBL und des LCGB vom 19. November möchte die ALEBA daran erinnern, dass sie weder Verhandlungen aufgenommen noch eine Vereinbarung zur Verlängerung bestehender Tarifverträge mit der ABBL oder der ACA unterzeichnet hat.

Nach einem Gedankenaustausch wurde lediglich eine grundsätzliche Einigung festgestellt.

Diese Vereinbarung zielt unter anderem darauf ab, die Aufrechterhaltung der erzielten Gewinne zu garantieren, insbesondere in Bezug auf doppelte Kündigungsfristen, 13. Monat, Loyalitäts-/Juni-Bonus, Jahresurlaub und Ruhetage, außerordentlichen Urlaub oder Zugang zu erweiterter Ausbildung, neben der Beibehaltung der Vergütungsgrundsätze oder einer dreijährigen Garantie auf der Versicherungsseite, zum Beispiel. Auch der 26. Urlaubstag für die über 50-Jährigen würde endlich für alle gewährt werden.

In einer komplizierten Situation im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise und ohne klare Perspektive auf die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen im Finanzsektor erscheint es offensichtlich und logisch, dass die ALEBA als Gewerkschaft mit sektoraler Repräsentativität diesen Dialog mit den Arbeitgeberverbänden ABBL und ACA führt, mit dem Ziel, alle Beschäftigten von Banken und Versicherungen zu sichern.

Die ALEBA informierte unverzüglich die nationalen Gewerkschaften, indem sie eine erste Konsultationssitzung vorschlug, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten.

Nachdem die ABBL den Tarifvertrag für Banken gekündigt hatte, wurde eine zweite Einladung an die nationalen Gewerkschaften verschickt, ebenfalls bisher ohne Antwort.

Es ist daher falsch zu sagen, dass die ALEBA einen Alleingang machen will, in einem Medienausbruch, der den Interessen der Beschäftigten des Sektors nur schaden kann.

Die ALEBA hält an ihrem Kurs fest: ihre Ideen und die Zukunft der Beschäftigten von Banken und Versicherungsunternehmen zu verteidigen, durch qualitativ hochwertige Tarifverträge und im Anschluss an die rechtlichen Verhandlungsprozesse, an denen zur Erinnerung alle Gewerkschaften, die die Tarifverträge unterzeichnet haben, und die Arbeitgeberverbände teilnehmen.