Tarifvertrag Banken: die Verhandlungen gehen weiter

Bei den jüngsten, am 1. März stattgefundenen Gesprächen zwischen der gemeinsamen Gewerkschaftsfront ALEBA – OGBL-SBA – LCGB-SESF einerseits und der ABBL andererseits über einen neuen Tarifvertrag für Bankangestellte hat die ABBL mehrere neue Ideen vorgebracht und sich bereiterklärt, diese in den darauffolgenden Tagen gegenüber den Gewerkschaften näher zu erläutern.

Eine umfängliche Zusammenstellung ihrer Vorschläge wurde von der ABBL tatsächlich am Donnerstag, 15. März, vorgelegt. Diese neuen Elemente, die vor allem den Abschnitt „Einteilungen & Vergütungen“ betreffen, wurden anschließend bei einer weiteren Sitzung der Gewerkschaftsfront ALEBA – OGBL-SBA – LCGB-SESF und der ABBL am Freitag, 16. März, konstruktiv diskutiert.

Am Dienstag, 20. März, trafen sich ALEBA – OGBL-SBA – LCGB-SESF gewerkschaftsintern, um diese Auswege und Alternativvorschläge der Arbeitgeberseite für eine Reihe von eher blockierenden Punkten näher zu untersuchen. Wenn man in einigen Punkten von einer gewissen Übereinstimmung sprechen kann (neue Funktionsgruppen beispielsweise), werden die Gewerkschaften der ABBL zu anderen Vorschlägen noch in dieser Woche ehrliche und ausgewogene Gegenvorschläge machen.

Die nächste Verhandlungsrunde ist bereits für Donnerstag, 29. März, 9 Uhr, vorgesehen. Um das entspannte Gesprächsklima zwischen beiden Seiten nicht zu gefährden, hat die Gewerkschaftsfront ALEBA – OGBL-SBA – LCGB-SESF gestern beschlossen, zum derzeitigen Stadium und vor der nächsten Hauptrunde mit der ABBL keine weiteren Kommentare über den Gegenstand der Verhandlungen und über Einzelheiten der diskutierten Fragen abzugeben.

 

Pressemitteilung der Gewerkschaften ALEBA, OGBL-SBA und LCGB-SESF

Luxemburg, den 21. März 2018