Carla Valente: “Als Rechtsanwältin ist es wichtig, dass man sich auf mich verlassen kann”

Carla Valente ist seit 2016 als Rechtsanwältin bei der ALEBA tätig.

Heute ist die Rechtsanwältin Carla Valente an der Reihe sich vorzustellen, und über ihre Arbeit zu sprechen, die sie seit etwas mehr als fünf Jahren bei der ALEBA ausübt.

Natürlich kennen Sie sie. Wenn Sie ihr nicht gerade bei einer Sozialplanverhandlung oder als Ausbilderin bei der CSL (Luxemburgische Arbeitnehmerkammer) begegnet sind, dann haben Sie bereits ein Telefongespräch oder einen E-Mail-Austausch mit ihr geführt. Wie Elif Ozkok und Matthias Lindauer, arbeitet auch Carla Valente in der Rechtsabteilung der ALEBA.

Bevor sie 2016 zur ALEBA kam, war sie bereits während fast drei Jahren als Juristin bei einer Rechtsschutzversicherung angestellt. Dort befasste sie sich mit Rechtsansprüchen aus verschiedenen Rechtsgebieten (Arbeitsrecht, Verbraucherrecht, Mietrecht, zivilrechtliche Haftung usw.).  Als sich ihr die Gelegenheit bot, der führenden Gewerkschaft des Finanzplatzes beizutreten, ergriff sie diese ohne zu zögern.

Mit meiner ruhigen, besonnenen Art und meiner Geduld, versuche ich den Mitgliedern, welche eine schwierige Zeit durchleben (z.B. eine Entlassung), die Unterstützung zu geben, welche sie brauchen um ihr Selbstvertrauen wiederzuerlangen,  sagt sie.

Was mag sie am meisten an ihrem Job? “Anderen zu helfen, zu wissen, wie man Menschen beruhigt, und in der Lage zu sein, Dinge voranzubringen“, bekräftigt sie. “In meinem Beruf ist es wichtig, dass man sich auf mich verlassen kann“. Auf die Frage was die ALEBA ihr persönlich bringt, antwortet sie: “die Tatsache, in voller Autonomie, Anerkennung und Selbstvertrauen arbeiten zu können. Wir machen laufend  neue Erfahrungen. Zeit der Langeweile kommt deswegen nie auf.“.

Die Fähigkeit Fremdsprachen (Französisch, Englisch, Deutsch) bei der täglichen Arbeit zu verwenden, ist für sie ein zusätzlicher großer Vorteil.  “Es ermöglicht einen einfachen Kontakt mit allen Mitgliedern“.

Carla hat noch ein weiteres Standbein: Sie verhandelt Sozialpläne. Bei dieser sehr schwierigen und sensitiven Aufgabe setzt unsere Kollegin ihre Erfahrung, ihren Sinn für Diplomatie und ihre Fähigkeit zuzuhören ein. Sie genießt vor allem den Kontakt mit den Delegierten und Mitarbeitern. Ziel der Verhandlungen sei es, “die Betroffenen zu beruhigen und den sozialen Frieden im Unternehmen zu wahren, indem wir versuchen, das bestmögliche Ergebnis für die betroffenen Arbeitnehmer zu erzielen“.

Sie ist sehr sportlich und genießt es, zu wandern, zu laufen, Mountainbike zu fahren und Badminton zu spielen. Neben der Zeit, die sie mit ihrer Familie verbringt, reist sie gerne, trifft und unterhält Freunde und geht gerne in Restaurants.